Dr. Roberto Bizzo

Geboren 1955, verheiratet, eine Tochter, wohnhaft in Bozen. Seine private wie berufliche Laufbahn, von der Mitarbeit in der Azione Cattolica bis zum Abschluss des Ingenieurstudiums an der Universität Bologna, ist geprägt von sozialem Engagement und Solidarität.
1989, zur Amtszeit von Bürgermeister Valentino Pasqualin, wird er Fraktionssprecher im Bozner Gemeinderat, 1991 wird er zum Landessekretär der DC gewählt. In dieser Funktion bleibt er bis 1993, bis zur Gründung des Partito Popolare.
In den 90-ern zieht er sich von der aktiven Politik zurück und engagiert sich im Ehrenamt und in seinem Beruf als Ingenieur. Aus dieser Zeit stammen einige seiner wichtigsten Arbeiten im Bau von Infrastrukturen und Wohnungen: das Pfarrzentrum Don Bosco mit der Bibliothek „S. Amadori", die Fahrzeugprüfstelle des Landes - die beim internationalen Wettbewerb „Sistema d'Autore" ausgezeichnet wurde -, die „Pagode" der Brennerautobahn in Bozen-Süd, das Cristallo-Theater sowie die Zusammenarbeit mit dem Studio Kenzo Tange in Tokio.
Im Jahr 2000 nimmt Bizzo die politische Tätigkeit wieder auf. Unter Bürgermeister Giovanni Salghetti Drioli ist er Stadtrat für Öffentliche Arbeiten der Stadt Bozen und bringt einige der wichtigsten Vorhaben des vergangenen Jahrzehnts auf den Weg: die Neugestaltung des Gerichtsplatzes und die Infrastrukturen für die Viertel Firmian, Rosenbach und Casanova, die Renovierung der Schulbauten, darunter die Schulen „Pestalozzi", „Goethe", „Tambosi", „Manzoni" und „Leonardo da Vinci", sowie die neuen Turnhallen für die Rosmini- und die Da-Vinci-Schule, die neuen Schulkomplexe wie etwa die Grundschule von Don Bosco, Grundschulen, Kinderhort und Kindergarten für Firmian und St. Johann und zahlreiche andere.
2005 wird er als Listenführer der Margherita-DL in den Gemeinderat gewählt, im Februar 2006 wird er Landessekretär und Mitglied der nationalen Parteileitung. Er gehört anerkanntermaßen zu den Gründungsvätern der Demokratischen Partei, deren Leitung er angehört.